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Freitag, 30.07.2010
Ausstellung
Pommersches Landesmuseum
Dauerausstellung „Von der Schwedenzeit zum Kaiserbad“
Neueröffnung Landesgeschichte: „Von der Schwedenzeit zum Kaiserbad – Pommern von 1600 bis 1900“ 14.000 Jahre pommersche Geschichte gibt es bereits im Pommerschen Landesmuseum zu sehen. Nun kommen auf einem weiteren Stockwerk 300 Jahre hinzu. Rund 1.200 Exponate zusammen mit Modellen, Dioramen und Medieninstallationen machen die schwedische und preußische Zeit Pommerns bis zum anbrechenden 20. Jahrhundert erlebbar: Von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, über das Leben in den Gutsdörfern oder als pommerscher Karrierist in Schweden bis zu Usedom als ‚Badewanne von Berlin’. Mit einem Paukenschlag rückte Pommern am 6. Juli 1630 ins Zentrum des Geschehens: König Gustav II. Adolf von Schweden landete auf der Insel Usedom und begann seinen Siegeszug durch Deutschland. Pommern litt unsagbar unter dem Krieg. Zwei Drittel der Bevölkerung starben, die meisten durch Hunger und Seuchen. Nicht umsonst war das Kinderlied „Pommerland ist abgebrannt ...“ in ganz Deutschland bekannt. Das Ende des Dreißigjährigen Krieges bedeutete einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Pommerns. Das einheimische Herzogshaus der Greifen war erloschen und Pommern wurde zwischen Schweden und Brandenburg-Preußen geteilt. Doch jeder Neubeginn birgt auch Chancen. Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr ![]()
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